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 Betreff des Beitrags: Re: 3D-Druck...fragt mich aus
BeitragVerfasst: Sonntag 10. November 2013, 19:14 
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Hallo,

Ich denke mal, das ist eine individuelle Geschichte, der eine so, der andere so. Ich sehe immer wieder bei meinem "Zeithobby" Modellbahn, wenn da die Kleinkrige ausgetragen werden zwischen den Digitalfetischisten, die auf computergesteuerte Vollautomatik stehen und denjenigen, die am liebsten jeden Handgriff manuell machen und jeden Zug selbstverständlich einzeln fahren wollen.

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Gruß Lothar

Hobby ist die Kunst, mit dem gröstmöglichen Aufwand den geringstmöglichen Nutzen zu erzielen


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 Betreff des Beitrags: Re: 3D-Druck...fragt mich aus
BeitragVerfasst: Sonntag 10. November 2013, 19:19 
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Es wird ein miteinander sein. Die neue Technik eröffnet neue Möglichkeiten und auch die Bastler werden davon profitieren. Weil das Geschick sein Wunschmodell umzusetzen wird immer noch den Griff zu Pinsel, Feile und Co. erfordern. Die Auswahl des Ausgangsmaterials wird sich allerdings vergrößern. Bauteile die vorher nicht verfügbar waren rücken nun in den Bereich des machbaren. Letztendlich wird jeder Bastler für sich das beste aus den zur Verfügung stehenden Möglichkeiten machen. Und in Fulda gibt es demnächst ein weiteres Thema über das man sich austauschen kann. Den klassischen Modellbau wird der 3D Druck jedenfalls nicht verdrängen. Somit werden auch die Plastikgespräche in Fulda nicht durch das Bit-Geschnatter ersetzt.

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Gruß

Michael

Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat's gemacht.


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 Betreff des Beitrags: Re: 3D-Druck...fragt mich aus
BeitragVerfasst: Sonntag 10. November 2013, 21:17 
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@decalprint: Gibts auch ne Möglichkeit, eine vorhandene Kabine "abzulasern", d.h. Laservermessung.
Auf die Weise könnte ich ein von mir besessenes 1/43 Modell oder 1/87 Einzelstück ohne CAD Daten zu erstellen auf "meinen" Maßstab H0 bringen. Das wär ein DING! MFG


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 Betreff des Beitrags: Re: 3D-Druck...fragt mich aus
BeitragVerfasst: Montag 11. November 2013, 07:10 
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Jochen Koehn hat geschrieben:
@decalprint: Gibts auch ne Möglichkeit, eine vorhandene Kabine "abzulasern", d.h. Laservermessung.
Auf die Weise könnte ich ein von mir besessenes 1/43 Modell oder 1/87 Einzelstück ohne CAD Daten zu erstellen auf "meinen" Maßstab H0 bringen. Das wär ein DING! MFG
Ein Kleiner Hersteller (Großserie) hat sich vor zwei Jahren auf einer Fachmesse in meinem Beisein bei verschiedenen Anbietern 3 - D Scanning zeigen lassen. Die Ergebnisse waren ernüchternd. Ein 3 - D Scanner erzeugt eine sog. "Punktwolke" der Oberfläche. Diese Punkte in eine Oberfläche zu verwandeln, die den Algorythmen einer Freiformfläche oder einer anderen definierten Fläche eines 3 - D CAD Programms entsprechen und diese dann zu einem Volumenmodell weiter zu entwickeln, erwies sich mit dem von uns erwartetem vertretbaren Aufwand als nicht möglich. - ... "ohne CAD - Daten zu erstellen" ... geht gar nicht. 3 - D Scanning kann nur als ein Schritt bei der CAD Daten Erstellung sein !!

Das gilt sowohl für 3 d Scanning mit Lasern als auch mit mechanischen Abtastgeräten der industruiellen Meßtechnik. Brekina setzt nicht zufällig ber der Vermessung der Vorbildfahrzeuge erfahrene Ingenieure ein - mit entsprechendem Stundensatz.

guten Morgen - KL


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 Betreff des Beitrags: Re: 3D-Druck...fragt mich aus
BeitragVerfasst: Montag 11. November 2013, 14:43 
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Wäre auch zu schön gewesen...seufz...Es gibt haufenweise hübsche 1/32er Agrarkipper...MFG


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 Betreff des Beitrags: Re: 3D-Druck...fragt mich aus
BeitragVerfasst: Montag 11. November 2013, 17:33 
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Zitat:
Brekina setzt nicht zufällig ber der Vermessung der Vorbildfahrzeuge erfahrene Ingenieure ein - mit entsprechendem Stundensatz.


Und selbst das ist auch nicht immer eine Basis für vernünftige Ergebnisse, siehe Audi 80/Passat u.a.

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Gruß Lothar

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 Betreff des Beitrags: Re: 3D-Druck...fragt mich aus
BeitragVerfasst: Montag 11. November 2013, 19:54 
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Lothar Kesseböhmer hat geschrieben:
Und selbst das ist auch nicht immer eine Basis für vernünftige Ergebnisse, siehe Audi 80/Passat u.a.


Lothar, die beiden sind nichts anderes als Verkleinerungen von ohnehin nur mittelmäßigen Minichamps-Modellen aus 1:43. :wink:

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Andreas aps :mrgreen:
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Suche Fotos von Goldin-Tankstellen - Pseudo Öko E10 - Nein Danke!


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 Betreff des Beitrags: Re: 3D-Druck...fragt mich aus
BeitragVerfasst: Dienstag 12. November 2013, 09:09 
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Michael Scheel hat geschrieben:
Es wird ein miteinander sein. Die neue Technik eröffnet neue Möglichkeiten und auch die Bastler werden davon profitieren. Weil das Geschick sein Wunschmodell umzusetzen wird immer noch den Griff zu Pinsel, Feile und Co. erfordern. Die Auswahl des Ausgangsmaterials wird sich allerdings vergrößern. Bauteile die vorher nicht verfügbar waren rücken nun in den Bereich des machbaren...


Und genau so ist es! Vorstellungen bei denen ein fertiges Modell fix und fertig aus dem Drucker kommen sind reine Wunschvorstellungen.
Auch bei einem sehr guten Datensatz fallen nach dem Druck noch eine Menge Manuelle arbeiten an. Der unschlagbare Vorteil der Technik
ist jedoch Formen als Basisbauteile zu realisieren die man spiegelbildlich (linke und rechte Seite symetrisch) in Handarbeit nur die aller
wenigsten hinbekommen. 3D Druck ist vereinfacht also nicht weiter als ein Hilfsmittel um ein bestimmtes Model zu realisieren.

Ferner sollte man auch beim 3D Druck berücksichtigen mit welcher Technik die Bauteile gedruckt werden. So bestehen die notwendigen
Stützkonstruktionen sowie das eigentliche Modell bei der Technik von Carstens Drucker aus dem gleichen Material. Bei feinen ineinander
verschachtelten Bauteilen, wie z.B. die Vorderachskonstruktion meines Morgan, kommt diese Technik an Ihre systembedingten Grenzen.
Hier gab es nur zwei Möglichkeiten entweder eine Neukonstruktion bestehend aus Einzelteilen oder ein Druck mit anderer Technik bei
der Modell und Stützkonstruktion aus unterschiedlichen Materialien bestehen. Man sieht, es gibt zu diesem Thema vieles zu berücksichtigen. Um die technischen Möglichkeiten zu Nutzen muss man sich entweder in die Materie länger einarbeiten oder
entsprechende Kosten das machen lassen zahlen.

_________________
Mit vielen Grüßen von der Waterkant
Michael


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 Betreff des Beitrags: Re: 3D-Druck...fragt mich aus
BeitragVerfasst: Dienstag 12. November 2013, 09:35 
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Guten Morgen zusammen !

Ich habe mich wohl mißverständlich ausgedrückt, so zumindest mein Eindruck.
Mein Hinweis auf Hobbyaufgabe bezog sich auf den Fall, daß Modellbau nur noch aus Gesprächen über
den richtigen Umgang mit der Software zur Konstruktion von Ausdrucken bestehen würde, wie Carsten
das scherzhaft verkürzt hat. Den Scherz habe ich auch so verstanden, nur war mein Hinweis darauf
gemünzt, daß ich für mich die Gefahr sehe, den eigentlichen Zweck des Hobbys Modellbau, nämlich den
ausgeprägten Hang zu den Vorbildern, die ich mangels Geld eben nur in Klein in der Vitrine haben möchte,
aus den Augen zu verlieren.

Wenn ich nur noch über die Konstruktion von Urmodellen etc. nachdenke, dann verliere ich den Spaß
am Hobby. Das habe ich gerade erst recht deutlich gespürt und seit ich meine Gedanken wieder mehr
auf das Endprodukt Modell ohne Hintergedanken der Vervielfältigung gerichtet habe, fallen mir auch meine
alten Projekte wieder leichter und machen mehr Spaß. Und dieser Spaß am Modellbau entspringt auch
einem gewissen Mangel an Modellen, die ich mir dann eben selbst schnitzen muß oder es auch lasse.
Wenn es jetzt im Kleinserienbereich zu einem ähnlichen auflodernden Hype kommt, wie bei der professionellen
Kleinserie oder bei diversen Offensiven, dann befürchte ich verbrannte Erde.

Soweit meine halb scherzhaften, halb ernsthaften Überlegungen, mit denen ich jetzt aber Carstens Thread
hier endgültig ins OT katapultiert habe, wie ich schamvoll zugeben muß. :oops:

Allerdings noch zum Abbschluß, Hobby ist, jeder wie er mag. Daher sind auch Gespräche über richtigen
Umgang mit Software selbstverständlich kein Grund für Kritik. Nur werde ich mich nicht daran beteiligen
(können und wollen). :wink:

hardwareorientierte Grüße :wink:
AKA

_________________
Übersicht Andreas' Basteltisch - Übersicht Haube Auf
Das Führen eines Gespräches beinhaltet die Bereitschaft, dem Gegenüber zuzuhören.

I Wanna New Drug


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 Betreff des Beitrags: Re: 3D-Druck...fragt mich aus
BeitragVerfasst: Dienstag 12. November 2013, 16:53 
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Immer wieder gut wie sich das hier quasi von selbst beantwortet.
Zum Laser Scannen ist alles gesagt. Wenn es nur so schön einfach wäre wie der allererste Gedanke immer suggeriert.
Und einen Drucker mit Wachs als Stützmaterial, das dann rausgeschmolzen wird habe ich mir eben angesehen. Schickes Ding. Kaufpreis 72000 Euro. Und es standen jede Menge Interessenten da, die das auszugeben bereit waren. :)


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